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UV-Schutz

Einen nahezu vollständigen Schutz vor dem Ausbleichen von Materialien gibt es nur im dunklen Keller, ohne Fenster und ohne Kunstlicht, jedoch nicht, wenn diese Materialien Licht ausgesetzt sind.

Jedoch ist es möglich, mit UV-Schutzfilmen und weiteren Schutzmaßnahmen das Ausbleichen zu reduzieren.

Folgende Faktoren führen zum Ausbleichen und Schäden:

  • Die unsichtbare UV-Strahlung
    Die hochenergiereiche UV-Strahlung verursacht mit 40% den größten Schaden.
  • Das sichtbare Tageslicht
    Verursacht etwa 25% des Schadens.
  • Die unsichtbare Infrarotstrahlung
    Verursacht weitere 25% des Schadens, kann mit metallisierten Folien reduziert werden.
  • Ungünstige künstliche Raumbeleuchtung
    Halogenstrahler können je nach Vorsatzscheiben UV-A, B- oder C-Strahlung abgeben.
  • Luftfeuchtigkeit, Wärme, Umweltbelastungen
    Können weitere Ursachen sein.
  • Die Güte der Ware selbst
    Im Schaufenster sollten keine Waren ausgestellt sein, deren Lichtechtheitsstufe geringer als 4 ist.

Wichtig ist der Folienaufbau: Der UV-Absorber sollte nicht nur in den Kleberschichten liegen sonder direkt im Ployester sein. Die UV-Absorber sind generell flüchtig und über viele Jahre in ausreichender Menge nur im Kunststoff zu halten.

Nach 10-12 Jahren sollten die ersten Messungen durchgeführt werden um die unveränderte Funktion des Films zu testen.

Filmaufbau:
a) transparente Schutzfolie
b) Klebeschicht mit UV-Absorbern
c) Klare Polyesterfolie mit UV-Absorbern
d) Metallschicht (je nach Filmtyp)
e) Klare Polyesterfolie mit UV-Absorbern
f) Kratzfeste Beschichtung
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